Von Gott und der Welt



Gib Twitter eine Chance

Jeder der mich kennt weiß, dass ich nicht twittere. Das hatte natürlich auch gute Gründe:

10 gute Gründe nicht zu twittern

  1. Um vernetzt zu sein muss ich nicht unbedingt twittern. Es gibt genügend Alternativen, die übersichtlicher und mit weniger Zeitaufwand verbunden sind um zu twittern.
  2. Twittern kostet Zeit, die ich (meistens) nicht habe. Ich besitze kein Internetfähiges Handy (und lebe immer noch). Um Zeit tot zuschlagen bsp. in der S-Bahn, Bus, Wartezeiten vor der Sprechzimmertüre habe ich ein Buch dabei. Ebenfalls mobiles Lernen und mit höherem Lernerfolg, als eine Frage zu twittern.
  3. Warum sollte mich interessieren, was eher unbekannte gerade machen? Alle meine Freunde haben meine Handynr. /Mailadresse etc. und könen mich viel direkter erreichen. Bei allen anderen ist es mir so ziemlich egal. Ich muss und will gar nicht wissen, das Herr Ypsilon gerade eine Pause macht oder Frau Omega ihren Wahlkampf-Manager feuert.
  4. Von den vielen, vielen, vielen Tweets ist doch nur ein Bruchteil wirklich informativ. Im Sinne von Fragen posten oder Terminaänderungenetc.
  5. Diese wenigen Informationen herauszufiltern bedeutet, dass ich a) einen Haufen Zeit vergeude (siehe Punkt 2) und b)soviel Lesen müßte, das ich zu nichts anderem komme. Eigentlich ist der Computer ja primäres Arbeitswerkzeug.
  6. Durch den ständigen Informationsfluss (von dem ich ja nicht weiß, wie wichtig er sein könnte) würde ich mich wohl eher genötigt fühlen ständig nach schauen zu müßen /wollen.
  7. Um da den nötigen Abstand oder Medienkompetenz zu erwerben müßte ich wiederum Zeit investieren…
  8. Warum sollte ich ein Tool benutzen das mich “hindert” mit anderen Leuten zu reden. Nein ist eigentlich ein blödes Argument ich zieh es zurück.

Gut werden wohl doch keine 10 Gründe. Auch Mose brauchte für die 10 Gebote zwei Anläufe.

Warum also diese Überschrift. Ich bin davon überzeugt worden, dass erstens auf dem Educamp ohne twitter nicht geht und es zweitens (für mich überzeugendere Argument) immer einfacher ist etwas rundweg abzulehnen ohne es zu kennen.

Also dachte ich meine Argumente wären überzeugender und vor allem stichhaltiger, wenn ich mich mal aktiv damit beschäftigt und ausprobiert habe. Also habe ich ein Projekt gestartet, dass von meiner subjektiven Wahrnehmung lebt und ich dabei folgende Grundregeln beachtetn werde:

Gib Twitter eine Chance

  1. Twitter mind. 1*täglich nutzen

  2. Sollte dies nicht möglich sein , gute Gründe dafür haben

  3. Nach Möglichkeit die ( subjektiv) wichtigen Information zählen

  4. Regelmäßige Blogeinträge um über das Projekt zu berichten

  5. Erstmal 4 Wochen lang aber verlängerbar


Kommentare

  1. sdinkel sagt:

    Ich versteh dich nicht ganz.
    Willst du dich zum twittern “erziehen”/zwingen?

    Das wär mir echt zu blöd. Entweder der Funke springt über oder eben nicht. Mit Interesse und aufgeschlossen an die Sache herangehen finde ich muss reichen.
    Und für soooo wichtig halte ich Twitter jetzt nicht, dass man es unbedingt ausführlich getestet haben muss. Twitter wird meiner Meinung nach eh viel zu sehr idealisiert.

    Ich twittere auch (ein wenig), deshalb will ich nichts gegen Twitter sagen. Aber ich will es anders nutzen. Dazu wollte ich schon ewig mal ein Blogartikel schreiben.

    | Antworten Verfasst 9 months, 3 weeks ago
    • Rebecca sagt:

      Nein, du missverstehst mich. Ich wollte es echt ausprobieren und nicht einfach nur einen toten Account haben. Außerdem darüber bloggen, damit andere die Möglichkeit haben meine Gründe nachzuvollziehen.Weil ich eben denke, dass Twitter überbewertet wird. Bin ich nach einer Weile immer noch dieser Meinung, zeugt dass ja nur von einer guten Selbsteinschätzung. Wenn nciht gibt es ein interessantes Tool mehr. Nur war eben die komplette Ablehnung am Anfang nicht unbedingt der richtige Weg
      “@Mit Interesse und aufgeschlossen an die Sache herangehen finde ich muss reichen.”
      Eben und zusätzlich darüber bloggen machts vielleicht interssanter. Apropos Blog schrieb doch was, würd mich freuen was zu lesen

      | Antworten Verfasst 9 months, 3 weeks ago
  2. cspannagel sagt:

    Bei mindestens 5 der Negativ-Argumente habe ich mir gedacht “Das sind Argumente, die von jemanden kommen, der es noch nicht wirklich ausprobiert hat”. ;-)

    Insofern finde ich es schön, dass du dieses Projekt startest. Aber ich würde sdinkel zustimmen: Sieh’s ein bisschen lockerer, dann macht’s auch mehr Spaß. Also z.B.: nicht zählen! Der Vorteil von twitter ist nicht so einfach quantifizierbar!

    | Antworten Verfasst 9 months, 2 weeks ago
    • rabele sagt:

      `@cspannagel Warum eigentlich nicht?

      | Antworten Verfasst 9 months, 2 weeks ago
  3. Laura sagt:

    Und, das Twittern aufgegeben? D:

    | Antworten Verfasst 4 months, 1 week ago
  4. tcolince sagt:

    Habe da eine andere Frage: Wie kriege ich meine Mutter, Handy zu benutzen?
    Sie glaubt, ich kann von hier aus trommeln und sie hört meine Mitteilung in Kamerun :-)

    | Antworten Verfasst 3 months, 1 week ago


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