Von Gott und der Welt


Gib Twitter eine Chance

Jeder der mich kennt weiß, dass ich nicht twittere. Das hatte natürlich auch gute Gründe:

10 gute Gründe nicht zu twittern

  1. Um vernetzt zu sein muss ich nicht unbedingt twittern. Es gibt genügend Alternativen, die übersichtlicher und mit weniger Zeitaufwand verbunden sind um zu twittern.
  2. Twittern kostet Zeit, die ich (meistens) nicht habe. Ich besitze kein Internetfähiges Handy (und lebe immer noch). Um Zeit tot zuschlagen bsp. in der S-Bahn, Bus, Wartezeiten vor der Sprechzimmertüre habe ich ein Buch dabei. Ebenfalls mobiles Lernen und mit höherem Lernerfolg, als eine Frage zu twittern.
  3. Warum sollte mich interessieren, was eher unbekannte gerade machen? Alle meine Freunde haben meine Handynr. /Mailadresse etc. und könen mich viel direkter erreichen. Bei allen anderen ist es mir so ziemlich egal. Ich muss und will gar nicht wissen, das Herr Ypsilon gerade eine Pause macht oder Frau Omega ihren Wahlkampf-Manager feuert.
  4. Von den vielen, vielen, vielen Tweets ist doch nur ein Bruchteil wirklich informativ. Im Sinne von Fragen posten oder Terminaänderungenetc.
  5. Diese wenigen Informationen herauszufiltern bedeutet, dass ich a) einen Haufen Zeit vergeude (siehe Punkt 2) und b)soviel Lesen müßte, das ich zu nichts anderem komme. Eigentlich ist der Computer ja primäres Arbeitswerkzeug.
  6. Durch den ständigen Informationsfluss (von dem ich ja nicht weiß, wie wichtig er sein könnte) würde ich mich wohl eher genötigt fühlen ständig nach schauen zu müßen /wollen.
  7. Um da den nötigen Abstand oder Medienkompetenz zu erwerben müßte ich wiederum Zeit investieren…
  8. Warum sollte ich ein Tool benutzen das mich “hindert” mit anderen Leuten zu reden. Nein ist eigentlich ein blödes Argument ich zieh es zurück.

Gut werden wohl doch keine 10 Gründe. Auch Mose brauchte für die 10 Gebote zwei Anläufe.

Warum also diese Überschrift. Ich bin davon überzeugt worden, dass erstens auf dem Educamp ohne twitter nicht geht und es zweitens (für mich überzeugendere Argument) immer einfacher ist etwas rundweg abzulehnen ohne es zu kennen.

Also dachte ich meine Argumente wären überzeugender und vor allem stichhaltiger, wenn ich mich mal aktiv damit beschäftigt und ausprobiert habe. Also habe ich ein Projekt gestartet, dass von meiner subjektiven Wahrnehmung lebt und ich dabei folgende Grundregeln beachtetn werde:

Gib Twitter eine Chance

  1. Twitter mind. 1*täglich nutzen

  2. Sollte dies nicht möglich sein , gute Gründe dafür haben

  3. Nach Möglichkeit die ( subjektiv) wichtigen Information zählen

  4. Regelmäßige Blogeinträge um über das Projekt zu berichten

  5. Erstmal 4 Wochen lang aber verlängerbar


EduCamp 2009

Die ersten Eindrücke aus dem EduCamp in Ilmenau.

Gestern angekommen und im strömenden Regen zuerst ins Hotel und dann zur TU gelaufen.

Dann klappten alle, ja alle, ihre Laptops auf und vertieften sich darin. Auf der Twitterwall konnte man dann die Ergebnisse dieser Vertiefung sehen. Warum keiner von uns einfach was gesagt hat weiß ich nicht. Gewohnheit?

Das Educamp wurde von einer Podiumsdisskussion eingeläutet und beim anschließen Abendessen konte man die ganzen Leute mal genauer ansehen.

E beist keiner und es sei angemerkt : auch Web 2-0 Leute könn ne noch Face-toFace kommunizieren :-) Im Ernst, hier sind alle offen füreinander und man findet leicht in ein Gespräch. Am Abend wurden dann auch noch zwei zu Twitter bekehrt.

Heute morgen gab es die erste Überraschung : Es hatte aufgehört zu Regnen. An der TU wurden dann die verschiedenen Sessions für heute und Sonntag vorgestellt. Dann konnte man sich die aussuchen, die einen besonders interessieren und nicht parallel lagen. Das war gar nicht so leicht immerhin gab es 6 verschiedene Zimmer , die hatten dafür so ansprechende Namen wie Geistesblitz, Gedankensprung oder Wissensdurst.

1. Session D1 – Ralf: Wikis und Blogs mit großen Gruppen – formelle Lernprozesse

  • Inhalt: Es sollte darüber diskutiert werden, ob sich bei formellen Lernprozesse wie sie sich bei Curricula ergeben (Sternchenthemen, Kanondebatte) tatsächlich Web2.0 Tools wie Wikis oder Blogs anbieten. Die Probleme : a) Die Größe. Wenn sich 500 Studenten im Seminar wiederfinden, macht da ein gemeinsames Wiki überhaupt Sinn? Das motivierende am Web 2.0 ist ja dass ich selbst aktiv werde und andere auf mich reagieren. Bei 500 wird es schwierig entweder für jeden eine Nische zu finden auf die er sich konzentrieren kann (wobei er die anderen Inhalte natürlich trotzdem lernen muss) und auch mit der Reaktion wirds ein bischen ensilbig, nachdem die ersten ihre Meinung kundgetan haben. Auch der 400steBlog zur Schillerschen Lebensauffassung verliert seinen Reiz und mann kann sich fragen, ob das etwas bringt. b)Die Motivation. Sie steht im Zusammenhang damit, wie ich auf das Problem bei a) reagiere. Aber ijm Grunde ist es doch so, dass man sich für etwas sinnloses oder für sie unwichtiges eher nicht motivieren kann. Es kann sich zwar aus einer extrinsischen Motivation eine intrinsische Motivation ergeben aber nicht unter diesen Bedingungen. c) Der Zwang. Ich muss gewisse Inhalte lehren, weil sie später abgeprüft werden. Egal ob sich jemand dafür begeistern kann oder nicht. In der Schule oder in Betrieben muss ich auch noch überprüfen, ob diese Lerninhalte in adäquater Art und Weise umgesetzt wurden. Wie kann ich das mit im Web 2.0 bei einer Masse machen.
  • Fazit: Eigentlich haben wir keine Lösung gefunden. Ich bin der Meinug, dass man Web 2.0 sowiso nciht per se als geeignetes Werkzeug einsetzen kann und sich vorher gut überlegen muss, warum und wie er die Tools einsetzen will. Vielleicht muss man seine Vorstellungen den Gegebenheiten anpassen.

2. SessionB2 – Lernvideos in der Schule, Produktion sofatutor.com

  • Inhalt: Die Sofatutoren haben ihre Firma vorgestellt. Dort finden sich, leider kostenpflichtig, kleine Lehrvideos, die von Usern eingestelt werden. Zur Zeit gibt es vor allem Videos zu Matheinhalten, z.b, Satz des Pythagoras. Die die die Videos von leelefever (wikis in plain english) kennne werden den Stil wiedererkennen. Die Tutoren stellen sich als Projekt vor, dass auch Schüler diese Videos erstellen könnten,( Videotutorials stehen auf der Seite zur Verfügung) und sich o auch ein Stück weit die Verantwortung für ihr lernen übernehmen. Ich könnte mir das ganze auch in einer LdL Stunde vorstellen.
  • Der Haken: Die Videos sind kostenpflichtig. Selbst eigenen Videos kann man nciht kostenfrei zur Verfügung stellen (auf der Seite).
  • Fazit: Eine gute Idee, die man weiterentwickeln und verbessern kann.

3. Session D3 – Digderidoo, bewusste + unbewusste Lernprozesse

  • Inhalt: Wie beeinflussen wir unser Lernen am Beispiel der Zirkularatmung beim Didgeridoo spielen. Selbst wenn man rationalen Zugang zu unserem Unbewußtem haben (Zunge, Zwerchfell) hat, kan es in der Praxis nicht funktionieren. Manchmal muss man loslassen, und unverkrampfter mit seinen “Fehlern” umgehen. Frei nach dem Motto “Fehler sind erlaubt und zeigen, dass unser Gehirn aktiv arbeitet”.
  • Fazit: Didgeridoo klingt toll!!!

4. SessionC3 – @mosworld & @cspannagel learning networks

  • Inhalt: Es sollte um Netzwerke gehen, die man zum lernen nutzen kann. Letzendlich ging es mal wieder um Twitter. Kann man Twitter als Netzwerk zum lernen nutzen? Was ist mitdem vielen “unwichtigen ” Tweets, die ein Rauschen verursachen.
  • Fazit: Netzwerke lassen die Grenzen zwischen privatem und “beruflichem” verschwimmen. Ich bin z.B über Twitter oder Skype für Fragen erreichbar, die ich evtl. beantworten kann. und so anderen helfen und mich ständig mit dem Lernstoff konfrontieren kann. Die Frage ist, ob dass denn immer gut ist. Man braucht auch Zeiten, in denen man Zeit hat, das gelernte zu verdauen oder es produktiv umzusetzen (einen Blogeintrag schreiben zum Beispiel) und einfach keine neuen Imputs mehr brauchen kann. Natürlich könnte mna dann Twitter einfach ausschalten, aber tun wir das denn?

Von der 5. Session über die Hard blogging Scientists (HBS) hab ich ehrlich nicht viel mitgenommen. Für mich klingt das ziemlich nach öffentlicher Wissenschaftler /open scientist, mit ähnlichen Zielen und eigentlich den gleicher Zielgruppe.

So nach einer Runde Wii-Tennis (wir haben gewonnen! :-) ) gehts zur Party weiter. Bis morgen


LdL für Ahnungslose

Tja so schnell kann es gehen. Man sitzt ahnungslos und erwartungsvoll in der ersten Sitzung eines  Seminares und bekommt das Seminarkonzept vorgestellt. Un da war es. Das Stichwort. LdL. Was dass wohl bedeutet? Lesen durch Lust; Lerne doch leichter; Lass das Lieber…

Nein, des Rätsels Lösung erfolgt stehenden Fußes: Lernen durch Lehren.

[es folgt ein kleines fiktives Gespräch mit meinem damaligen  (E) und meinem jetzigen ich (A). wem das zu anstrengend oder langweilig wird kann sich einfach bis ans Ende durchscrollen und gleich die interessanten Links auf Filme etc. ausprobieren.]

E.: HmmmAlso viel weiter hilft mir das auch nicht!

A.: Das Grundproblem in vielen Schulen sit doch, dass Schüler in die Schule gehen dort den Stoff mehr oder weniger erfolgreich vorgetragen bekommen und dann wieder nach Hause gehen um sich mit den wirklich wichtigen Dingen zu beschäftigen. Gelerntes bleibt nur bis zur nächsten Klassenarbeit im Kopf und wird danach wieder vergessen.

E.: So überspitzt würde ich das nicht sagen, es gibt doch genügend andere Methoden und Sozialformen um den Unterricht interressant und lehrreich zu gestalten.

A.: Stimmt, aber wann hast du den am besten gelernt?

E.: Am besten… das ist schwer zu sagen. Ich kann mich an einige Themen besser erinnern als an andere. Da war zum Beispiel der Yellowstone Nationalpark in Erdkunde als wir Amerika durchgenommen hatten. Da musste jeder etwas interessantes über Amerika raussuchen und den anderen erzählen. Oder dann in Mathe als wir die Gleichungen durchgenommen haben. Die Frage war ungefähr so formuliert: Ein Insektenforscher möchte wissen, wieviele Spinnen und Fliegen er hat. Allerdings ist ihm das Zählen zu langweilig also zählt er alle Beine seiner Tiere. Es waren .. keine Ahnung wie viele Beine knapp über hundert oder so.  Er weiss dass er insgesamt 21 Tiere hat. Wieviele Spinnen und Fliegen hat der Insektenforscher. Das interessante war, dass wir alleine auf die Lösung kommen sollten. Tja und Gleischunge mit zwei unbekannten waren von da an mein absolutes Lieblingsthema. Nicht dass ich besonders schlau gewesen wäre. Ich hab einfach ausprobiert wieviele Spinnenbeine ich zusammenzählen konnte und wieviele Fliegenbeine dann noch übrig bleiebn oder so ähnlich. Unser Lehrer hat uns dann am Ende gefragt, wie wir auf unsere Lösungen gekommen sind. Einer von den Jungs hatte tatsächlich eine Gleichung aufgestellt und uns erklärt wi er darauf gekommen ist.

A.: Sag mal dein Mathelehrer hieß nicht zufällig Jean-Pol Martin?

E.: Nee. Herr Labe oder Lebe oder so ähnlich warum?

A.: Weil du Ansätze von Lernen durch Lehren gerade beschrieben hast, dessen Gründer Jean-Pol Martin ist. LdL bedeutet, dass sich Schüler zuerst selbst sachliche Inhalte erarbeiten und dann den anderen in der Klasse erklären.

E.: Wie soll dass den gehen? Der Stoff ist doch viel zu schwer und unübersichtlich und überhaupt was macht da der Lehrer, wenn die Schüler die ganze Arbeit machen?

A.: Genau das. Der Lehrer findet zusammen mit den Schülern ein interessantes Thema. Teilt dann die Klasse in Teams auf (oder die Schüler sich selber), die dich dann kleinere und überschaubarere Inhalte des Themas erarbeiten.  Der Lehrer muss natürlich ausreichend gutes Material bereit halten und bei Fragen helfen. Nimm doch dein Beispiel aus dem Erdkundeunterricht. Ihr habt das Thema Landschaften in Amerika in Erdkunde, dann kann sich ein Team mit dem Yellowstone Park auseinander setzen, ein anderes mit Salt Lake usw. Am Ende…

E.: …was du beschreibst gibt es schon. Nennt sich Gruppenarbeit und ist furchtbar langweilig!

A.: Wieso langweilig?

E.: Während die Gruppen arbeiten geht´s ja noch aber bis dann alle präsentiert haben braucht es immer so lange und die meisten hören dann schon gar nicht mehr zu. Dann wissen sie vielleicht noch ihr Thema aber das der anderen schon nicht mehr, und das noch vor der Klassenarbeit!

A.: Das ist ja das besondere an LdL. Die Schüler präsentieren nicht einfach sondern “unterrichten” ihre Klassenkameraden.  Sie stellen ihnen Aufgaben, lassen sie Lückentexte ausfüllen oder Inhalte zusammenfassen und wiederholen. Die Klassenkameraden müßen dann natürlich auch fragen an die Schüler-Lehrer stellen z.B. wenn sie etwas nicht verstanden haben oder etwas genauer erklärt werden soll.

E.: Aber was tut denn dann der Lehrer?

A.: Er ist der Moderator des ganzen. Er sorgt für Ruhe, gibt den Schüler-Lehrern Tipps wie sie besser erklären können, also im Grunde für eine angenehme Lernatmosphäre.

E.: So toll finde ich das immer noch nicht. Wie sieh es zum Beispiel mit Schülern aus, die keinen Ton sagen oder teams die sich nicht versthen und schreiben die Schüler auch ihre Klassenarbeiten selber? dann würde ich mich über bessere Noten nicht mehr wundern.

A.: Es wird kein Schüler gezwungen zu unterrichten. Der Lehrer versucht zwar die Schüler zu ermutigen aber gezwungen wird keiner. Die Noten werden auch nicht nur über Klassenarbeiten ermittelt, die übrigens der Lehrer schreibt, sondern auch durch Hausaufgaben oder kleinen Tests.Am Ende ermittelt man dann den Durchschnitt. Die Schüler verbessern ihre mündliche Note.

E.: Ja, aber dann lohnt es sich für die Schüler doch gar nicht.

A.: Das sehen die Schüler aber anders. Erstmal lernen sie natürlich ihr Thema viel besser kennen, dann müssen sie sich überlegen, wie sie dass den anderen Schülern beibringe könen, so vertiefen sie ihr Wissen noch einmal.  Dadurch lernen die Schüler-Schüler Sachverhalte ganz anders kennen als wenn sie der Lehrer erklärt. Denk doch an denJungen, der euch die Gleichungen erklärt hat. Er hat sie euch bestimmt anders erklärt als der Lehrer es getan hätte. Vielleicht wärst du dann gar nicht mehr so begeistert gewesen.

E.: Ich bin immer noch skeptisch.

A.: Dein gutes Recht aber  es lohnt sich sich damit zu beschäftigen.Du kannst dich ja weiter informieren. Zu Anfang würde ich dir diesen kleinen Film empfehlen, den eine Kommilitonin von mir erstellt hat. Dann gibt es natürlich einen Wikipedia Eintrag: http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Lehren  oder du wendest dich direkt an den “Erfinder” und schaust dich mal auf seiner Seite um. Wir waren vor kurzem bei ihm und seiner Schulklasse in Eichstätt und haben uns so einen Unterricht anschauen können. Herzlichen Dank  an Jean-Pol und an seine Klasse! Lutz Berger war auch mit dabei und hat jetzt einen kleinen Film auf seinen Blog veröffentlicht. Es loht sich mal drauf zu schauen. Dort findet man auch seinen Film über unser Seminar.


Prokrastination

Prokrastination, die

auch bekannt unter dem Namen : Studentensyndrom bezeichnet Prokrastiantion das aufschieben von Arbeit. Jeder ( Student) kennt das Phänomen, dass es nie sauberer in seinem Zimmer ist als zu Prüfungszeiten.  Man macht tausend kleine Dinge nur um sich nicht doch an die Hausarbeit, ausführlicher Unterrichtsentwurf oder Zula setzten zu müssen.  Warum dieses aufschieben auch durchaus positive Seiten haben kann erklärt dieser Zeit-Artikel.

Übrigens kann man nicht nur putzend prokrastinieren . Viel verbreiteter ist das Surfen im Netz und was dieses Netz nicht für Möglichkeiten bereithält sinnlos seine Zeit zu vertrödeln. Da wären

Ich sollte mich jetzt eigentlich wieder an die Arbeit machen, obwohl, ich habe ja noch eine Woche Zeit und Muffins wollte ich schon lange wieder machen. Mal sehn was im Kühlschrank ist…

to be continued..

Herzlichen Dank an Ulrike und Melanie, die mit diesem Wort meinen Wortschatz bereichert haben. Viel Spaß beim Prokrastinieren :-)


Laufende Projekte

laufende Projekte

laufende Projekte

Hi,

da ich in letzter Zeit ein paar spannende Projekte miterlebt habe bzw. erlebe und geteilte Freude bekanntlich doppelte Freude ist, stelle ich nun ein paar davon vor.

Da wäre mein Filmprojekt:

In einem Seminar zur Mediendidaktik stellen wir in Kleingruppen (3-5 -Studierende) eigene Filme her. Das Thema war uns freigestellt. Nach vielem Hin und Her, dem Verwerfen und wiederfinden von Ideen sind wir schließlich beim Thema Liebesfilm gelandet. Wir wollten versuchen nicht zu sehr in die Klischeekiste zu greifen (was natürlich nicht geklapppt hat ) und einen etwas originelleren Ansatz zu wählen. Ob uns das gelungen ist könnt ihr in unserem Drehbuch nachlesen. Inzwischen ist er abgedreht (ist doch toll wenn man irgendwo einen Begriff aufschnappt :-) ) und wir sind fleißig beim schneiden und zusammenkleben. Inzwischen stecken ca. 5 h Film drehen und ca. 15 h Schneidearbeit in unserem Projekt. Woran man erstens merkt dass man das dreifache an Zeit fürs schneiden braucht und zweitens dass unser Film echt gut wird (voraussichtlich), vor allem wenn man bedenkt, dass keiner aus unserer Gruppe schon Vorerfahrungen hatte.

Noch einen guten Rat für alle dies nicht glauben wollen: Ein Stativ spart nachher viel Frust und Arbeit.

Falls ich unsere Schauspieler doch noch überreden kann stelle ich euch den Film hier zur Verfügung.

So unser Film wäre fertig (Juchu) Wer ihn sehen will kann sich bei mir melden. Hier zum ANschauen bereitsteleln geht leider wirklich nicht, meine Überredungskünste haben versagt :-( aber dafür dürft ihr dann in absehbarer Zeit die Projektdokumentation lesen. Da wird nicht nur eine beschreibung dabeis ein sondern auch gute Tipps und verbesserungen für den  nächsten Film


Svenska-Kursen Del 11

Hej till er,

jag hittade just på nätet en rolig historia om Häxan Surtant. Visst det är till barn men  ända ganska kul tycker jag. du hittar den hos SVT –> Barnprogrammet –> Häxan Surtant eller genom att klicka här.  Om du ville titta på filmen maste dudryck på den lilla gröna paperslapp. Det är inte svart. Da står ju “play” på det. haxan

Har det trevligt med Häxan !!


Informatik und Mathe?

An alle Informatik und Mathe Studenten!!

!!!! Dringender Hilfeaufruf!!!!

Ich sitze nichts ahnend in der “Mathe und der Rest der Welt”-Veranstaltung. Da fragt mich der Dozent, wo der Unterschied zwischen Mathe und Informatik ist. Mir sind nicht mal die Gemeinsamkeiten eingefallen. (Zumindest nicht an der PH). Könnt ihr mir helfen?


Schüler Experimente

Heute habe ich in einem Seminar einige Experimente für Schüler vorgestellt. Alles zum Thema : Verbrennen.

Hauptsächlich ging es um die Fragestellungen:

  1. Was brennt an einer Kerze?
  2. (Kerze zerlegen, Wachsdampf sichtbar machen, Flammenduo)

  3. Wie funktioniert ein Feuerlöscher?
  4. (Co2-Feuerlöscher aus Backpulver und Essig)

  5. Was ist die Funktion eines Dochtes? (Mandarinenkerze)
  6. Wann brennt ein Streichholz? (Leider nur ein Versuch)
  7. Außerdem noch einige andere Interessante Versuche. (Unterwasserkerze, Mini-Explosion, was brennt alles?, stille Verbrennung)

Weil ich auf der Suche nach Bildern zu den einzelnen Experimenten nichts dergleichen gefunden habe und zum leidwesen aller Mitstudenten auf meine Zeichenkünste zurückgreifen musste habe ich nun die einzelnen Versuchsaufbauten fotografiert und auf flickr gestellt. Leider sind noch nicht alle Experimente hochgeladen, ich muss eineige noch überarbeiten .

Außerdem habe ich eine eigene Gruppe gegründet mit dem Namen: Schüler -Experimente. Ich bite jeden ,der möchte, sich in diese Gruppe eintragen und dort auch eure Experimente kurz zu skizzieren.


christliche Literatur

Es ist mal wieder soweit. Die Zeit der Konfirmationen, Einsegnungen und Kommunionen /Firmungen ist da. Außer den besagten Einsegnungskindern, (bitte bei entsprechender Religionszugehörigkeit ausfüllen, siehe oben) freuen sich wohl nur noch die christlichen Buchläden und Verlage. Letzere weil sie nun endlich die ganzen vollgestaubten Schinken aus den hintersten Regalbrettern hervorkramen und sie an gutmeinende Verwandte loswerden können. Oder weiß sonst jemand, wo so seltsame Foramte wie “Die 5 Geschwister” oder “Uli kanns nicht lassen” herkommen. Das sind übrigens die christlichen Varianten von den 5 Freunden (wer hätte das erraten) und TKKG. Inzwischen muss auch nicht mehr auf die alten Nesthäkchen-Bücher zurückgegriffen werden. Es gibt natürlich die christliche Variante davon nennt sich übrigens “Paulas Tagebuch”.

Kommen wir zu alle entscheidendne Frage: Warum?

Warum muss alles in einer pseudochristlichen Verpackung erscheinen,bevor man es verschenken darf. Ich möchte meinen Cousins und Cousinen auch ein Harry-Potter Buch auf den Gabentisch legen, ohne eine 2-stündige Diskussion, warum wieso und wie ich das nur lesen kann. Übrigens ist mir bis jetzt niemand begnet, der HP gelesen hat und dann ernsthaft versucht hat auf das Gleis 9 3/4 zu gelangen. Aber das nur am Rande. Natürlich bin ich dafür, die obengenannten “fürs Leben” auszurüsten. Aber ein gutes Bibellexion tut´s auch. Bringt sogar mehr, weil man es später tatsächlich mal verwenden kann. Auch gute Bibelübersetzungen dürfen und sollen verschenkt werden. Leider scheiden an dem “gute” die Geister. So kommt es wohl, dass mein Cousin sage und schriebe 3 mal die gleiche Bibel geschenkt bekommen hat. Begründung: O-Ton: “Das gibt´s ja für Mädchen und Jungen getrennt”

Hallo, das ist das neue Testament, was soll ich da schon groß anders schreiben. Das einzig gute an dieser Übersetzung, sind die Einführungen zu jedem Buch, aber die gibt´s auch in jedem Bibellexikon (Ihr ahnt auf was ich hinaus will?)

oder “das ist ein ganz neues Format, im Zeitschriftenstil”

Prima, eine Zeitschrift in DINA 4 Format, unhandlich und leicht “kaputtbar”.

auch ein toller Spruch ” die lesen doch eh nix mehr aus der Bibel”

klar, deswegen kauf ich diese Schummelpackung.

Fazit: Traut den Jugendliche doch was zu. Sie sind jetzt religionsmündig, dürfen und sollen ihren eigenen Glauben leben. Sich auch mit Fragen beschäftigen, die vielen Christen (mich eingeschlossen) nicht leicht zu beantworten sind. Dazu brauchen sie Unterstützung, aber die bekommen sie wohl eher nicht aus, auf christlich getrimmten, Krimis, Mädchenbüchern, Lifestyleberatung (“Pimp my life”) und was es sonst noch alles gibt. Sie brauchen mutige Menschen, die sie und ihre Fragen ernst nehmen und sie nicht mit einm schlecht geschriebenem Buch in die Ecke schicken.

(Auch so was über das man sich aufregen kann. Anscheinend brauchts auf dem christlichem Buchmarkt keine guten Schriftsteller. Eine Geschichte liest sich wie die andere und hat man mal eines erwischt, dass spannend geschriben ist, braucht man nach dem ersten Gebet nur noch die letzte Seite zu lesen. Schema F in Reinformat. Ach ja einmal im Jahr kramt man sie ja aus den hintersten Regalen hervor und verkauft die an die lieben Verwandten)


Hallo Welt

“Hallo Welt, ich bin da.

Hallo Welt alles klar?

Ich bin die Sensation, doch du ahntest so was schon. ” Rolf Zuckowski

Ncoh ein neuer Blog für alle Internetwütige. Ich heiße euch hiermit willkommen auf meinem Blog, schreibt, diskutiert und teilt euch der Welt und mir mit.

Viel Spaß dabei