Ach ja es gibt sie immer wieder. Tage die sich allen Naturgesetzen zum Trotz zuerst ewig lang hinziehen und dann doch irgendwie viel zu schnell vorbei sind *sigh
Heute war einer dieser unaussprechlichen Tage.
In Listenform (weil Menschen dass so unglaublich gerne machen und es einen so ungefähren Überblick über das subjektive Empfinden bietet)
- Klassenarbeit ausgeteilt und im Nachhinein 3 Fehler entdeckt. Trotz Überarbeitung nach alllen Regeln der Kunst haben die sich hineingeschlichen.
- Die Schüler die abgegeben haben konnten einfach nicht ruhig sein, dass andere die noch geschrieben haben in Ruhe hätten arbeiten können. Trotz Arbeitsanweisung und Stillbeschäftigungs-Spaß-Blätter (nein auch Zettel schreiben hat nicht funktioniert)
- „Rebecca, hast du eigentlich die 54-Seiten für morgen schon gelesen?“ Nein,natürlich nicht, ich habe meine KA entworfen und überarbeitet!
- Einen Schüler zum Heulen gebracht. (Nachsitzen, weil er die Strafarbeit nicht abgegeben hat. „XYZ du lies mir bitte mal vor was du geschrieben hast, ich kann es nicht entziffern“ XYZ“Ähh also das heißt … kann ich nicht“ Ich: „Dann schreib es bitte nocheinmal leserlich ab, ich hab dir doch gesagt, dass ich es lesen möchte“ –> beschriebenes Ergebniss)
- Auf dem Heimweg: Bus verpasst, trotzdem losgerannt: Ratsch Tasche kaputt. Meine letzte!
- Daheim dann festgestellt, dass der Drucker nicht mehr richtig druckt, der Computer ständig abstürzt und meine Schuhe ein Loch haben. Natürlich ist die Garantie des Computers letztes Jahr abgelaufen, unser Computerladen hat nichteinmal die passenden Druckerpatronen und auch sonst keine Idee was mit ihm los sein könnte. Aaahh.
- Eigentlich wollte ich bis mittags den Unterricht für Donnerstagvormittag fertig geplant haben. Das war wohl nix. Stattdessen Schuhe kaufen, Tasche suchen…
- Schuhe gabs ein paar, Tasche hab ich immer noch keine, das muss bis nächste Woche einfach mit ähh Plastik-Einkaufstüten funktionieren.
- Abendessen angebrannt, weil die Seiten noch gelesen werden sollten.
- Die Stunde für DO und FR sind immer noch nicht fertig. Stattdessen etwas Frust abgebaut. Meine Finger tun vom in die Tasten hauen schon weh.
Fazit:
Ein Tag zum In-die-Tonne-treten!
Nein etwas positives gab es doch noch. Besagter Schüler XYZ kam zum Nachsitz-Termin. Er wurde von sämtlichen Freunden dazu überredet und hinbegleitet. Endlich hat Gruppendruck auch mal was postives für uns Lehrer
Anlass für diesen Beitrag ist der Blogartikel „Luft ablassen“von Christian Spannagel.
So leid es mir tut es sagen zu müssen, aber einen Text zu überarbeiten nur um des Überarbeitens willens ist , naja, nicht motivierend. Und ohne Motivation stimmt das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht. Ergo: ich lass das Überarbeiten sein bzw. ich mache es schlampig. Woher ich das weiß? Reine Selbsterkenntnis! Da diese bekanntlich der erste Schritt zur Besserung ist (und man ja schließlich nicht nur selbst aus seinen Fehlern lernen kann) gibt es hier eine kurze Übersicht meiner Gründe Texte (im Studium) nicht zu überarbeiten. Zusammengefasst sind es nicht viele , die meisten fielen unter Punkt 1. Außerdem versuche ich Möglichkeiten zu finden, wie Lehrer /Dozenten damit umgehen können. (Aus diesem Grund auch die Abkürzung Sus für Schüler und Schülerinnen UND Studenten und Studentinnen, denn ,ganz ehrlich, so groß ist der Unterschied nicht)
1. Die mangelnde Motivation
Daran kann letztendlich niemand etwas ändern mit Ausnahme des Schreibers. Ultimativer Tipp dazu: Mach dir nur für die SuS die Mühe, die auch wirklich möchten.
Könnte so ablaufen: SuS sagen/erklären warum es aus deiner Sicht Sinn macht einen Text noch einmal zu überarbeiten. Dann ein einfaches Kästchen auf dem Deckblatt jeder Hausarbeit /Aufsatz „Ich wünsche mir a) eine Rückmeldung zu meiner Arbeit und möchte sie b) noch einmal überarbeiten./ Ich wünsche mir c) keine Rückmeldung.“ [das a) Kästchen kann man auch weglassen]. Wichtiger Hinweis: Es ist ein Angebot und damit auch in Ordnung es nicht anzunehmen.
Was für einen Effekt verspreche ich mir dadurch:
Die SuS müssen selbst den A… in Bewegung setzen; sich klar werden was sie überhaupt wollen. Das Überarbeiten ist dann nicht mehr das was jemand Fremdes verlangt, sondern etwas sie wollen und bereit sind zu leisten. Sie sollen sich als Verursacher ihrer Handlung fühlen (Ich überarbeite den Text weil, ich es will um besser zu werden; – eine bessere Note zu erhalten; – ein Themengebiet weiter kennenzulernen usw.) sein, sich autonom und ernst genommen fühlen. Deshalb dürfen sie das Angebot ja auch ausschlagen oder erweitern z.B. durch bestimmte Fragestellungen („Achten Sie bitte auf XYZ“ o.ä.)
(Stichwort: Motivationspsychologie: „Prozess der Internalisierung“ / Wild u.a. „Psychologie des Lerners“S. 212-238)
2. Wie überarbeitet man den eigene Texte?
Wie Tom schon festgestellt hat müssen viele Schüler ,während ihrer Schulzeit, ihre Texte nicht überarbeiten bzw. es erfüllt für sie keinen Zweck ( Ich habe auch das Schreiben von Konzepten als vollkommen sinnlos erlebt, da ich das Konzept nicht als Strukturhilfe angenommen habe sondern nachher nur das Konzept mit Füller 1:1 ins Heft abgeschrieben habe). Woher sollen sie dann plötzlich als Studenten wissen, wie man effektiv an seinen Texten arbeitet. Wie man Distanz gewinnen kann (kann ich bis heute nicht) ; welche Methoden es zur Überarbeitung gibt (Satz für Satz lesen etc.). Es ändert sich gerade einiges zu diesem Thema in den Schulen. Mit Portfolios und anderen Methoden wird versucht mehr Gewicht auf den Überarbeitungsprozess zu legen und Arbeitstechniken zu lernen, die das Überarbeiten eigener Texte erleichtern. Wichtig dabei ist aber auch immer die Motivation. In einigen Schulen und den meisten PHen gibt es eine Schreibberatung,die bei solchen Problemen (und natürlich anderen) weiterhelfen können. Aber auch hier gilt: Selber darum kümmern lassen.
(vgl. Martin Fix: „Texte schreiben – Schreibprozesse im Deutschunterricht“) .
3.Die Hoffnung stirbt zuletzt
Zugegeben, ein Grund ist das nicht, trotzdem vielleicht eine Ermutigung für alle Lehrer /Dozenten. Wie bereits erwähnt habe ich auch nicht immer und nicht alle Texte überarbeitet, die ich hätte überarbeiten sollen. Ich habe es mir in dieser „Hängematte“ der oben genannten Gründen (manchmal auch mit anderen ausreden) bequem gemacht. Ich bin jetzt im Referendariat. Letzte Woche im Deutschunterricht spricht mein Mentor ein ähnliches Problem an (es ging generell um die Arbeitshaltung der Schüler in diesem Fall im Fach Deutsch), gebrauchte auch den Begriff „Hängematte“ und stellte das Problem, das er sieht sehr anschaulich dar. Bei der anschließenden Diskussion mit den Schülern (weiterhin auf dieser Metaebene) hörte ich ähnliche Gründe wie die, die ich immer genannt habe; wie sie auch (da bin ich mir sicher) andere Studenten und Schüler nennen werden, wenn man sie fragen würde.
Mir hat dieser Perspektivenwechsel (von der Schülerin zur Studentin zur Lehrerin) viel gebracht. Ich werd´s halt jetzt lernen, bedaure zwar die verpassten Chancen etwas aber Selbsterkenntnis ist der erste …
Es hätte mir auch nichts gebracht hätte sich ein Lehrer oder später Dozent hingestellt und mich gezwungen etwas zu machen. Im Gegenteil!.Ich werde eben viel jetzt von meinem Mentor lernen und im Nachhinein Dozenten als Rollenmodell wertschätzen.
In Kurz bzw. Fazit:
Ohne Motivation überarbeitet niemand seine Texte. Zuviel Aufwand für zu wenig Nutzen.
1. Biete es als besonderes Angebot an , dass auch jeder ausschlagen darf. Solange die Person vorher Bescheid sagt, da es ja auch für dich Aufwand bedeutet. (Ziel: Veränderung der Motivation)
2. So blöd es klingt: Stell fest, ob die SuS wissen, wie man Texte überarbeitet. Wenn nicht gibt es bestimmt auch bei euch eine Schreibberatung.(Ziel: Lernen mit seinen Texten kritisch umzugehen)
3. Hoffnung nicht aufgeben!!! Manche lernen es erst später (*mich zaghaft melden*) und haben im Nachhinein etwas davon, wie Herr Larbig bereits erwähnte.
Mit einem schönen Gruß von einer der 90 %
P.S. Um Überarbeitungsvorschläge wird hiermit ausdrücklich gebeten !
Ein Fingerspiel-Gedicht zu den 5 Merkmalen der Persönlichkeit bei Kindern. Nach den Studien von John 1994 und van Lieshout & Haselager 1993 in den USA bzw. Niederlande entnommen aus Oerter Montada „Entwicklungspsychologie“ Kapitel 7 „Kindheit (S.228). Anders konnte ich mir das einfach nicht merken, deswegen dürfen auch alle Rechtschreib-und Zeichensetzungsfehler behalten werden. Wenn hinter Wörtern / Stehen können sie ausgetauscht werden -alle wären halt zuviel gewesen-.
ACHTUNG aus Reimtaktischen und Unwissenheitsgründen und etwas vagen Zusammenhängen kann es sein, dass ich wichtige Aspekte nicht berücksichtigt habe. Also keine Ausweichmöglichkeit zum SELBER Lesen.
Die Big Five der Persönlichkeitsmerkmale im Kindesalter (ein Fingerspiel-Gedicht)
- Der Daumen steht außen,ist extrovertiert;
das Reden (Lachen/Treffen/Spielen) mit andern
läuft bei ihm wie geschmiert.
- Als zweites der Helfer /Geber/Nettermit seiner Kooperation,
beweist er sein Merkmal der Agreeablnesss,
dass war´s dann auch schon
- Dann kommt der Planer,der gibt nicht so leicht auf;
reflektiert /konzentriert bis ans Ende der (Aufgabe bzw. Spiel-,Unterrichts-, Schul-) Zeit
dass wäre die Gewissenhaftigkeit
- Der nächste hat´s schwer,fühlt sich wertlos und klein;
das Los /Merkmal des Neurotizismus
muss ein schweres sein
[Hier zeigst du dich furchtsam und ängstlich und verwirrt;
dass möchte ich vergessen, dass nächste Merkmal muss her]
- Als letztes die Offenheit ist klein aber oho (kleiner Finger)neugierig/explorativ und phantasievoll sein, dass macht ihn froh;
Kreativ beim Denken, bei der Arbeit, im Spiel
intellektuelle Fähigkeiten und davon gaaaaaaaanz viel
- Das war´n die 5 großen der Persönlichkeit,doch achte darauf und sei gescheit;
Das Temperament des Kindes seine Aktivität; die Hemmungskontrolle und der Affekt -beide gute und schlecht -(positiv und negativ)
steh´n im engen Zusammenhang mit den 5 hier.
Doch inwieweit sie sich bedingen verrät die Forschung NICHT dir (mir oder uns)
- Ebenfalls nicht zu vergessen sei Caspi hier,Persönlichkeitstypen für Kinder fand er drei und nicht vier
- Das eine kommt super mit Widerständen aus,
- Die Resilienz seiner selbst ist wie ein Gummiband-Schmaus
- Verletzbar und kontrollierens ist der Typ der Vulnerabilität (der Hahn hier zum zweiten Mal kräht)
- Schließlich und endlich der Letzte der Drei
- der durch Unkontrollierbarkeit gekennzeichnete ist der unheimliche/aggressive der drei.
An die 8. Klasse ,
Geräusche helfen nicht nur Blinden sich zurecht zu finden. Auch für normal sehende Menschen haben Geräusche eine große Bedeutung. Hört ihr Geräusche habt ihr im Kopf bereits eine Vorstellung wo ihr seid.
Ihr könnt euch einmal von euren Freunden blind durch die Schule führen lassen. Ihr werdet merken, dass ihr trotzdem wisst wo ihr seid, weil es in der Mensa andere Geräusche gibt als im Computerraum.
Bei einem Hörspiel helfen Geräusche dem Hörer. Er kann sich besser vorstellen wo die Szene spielt. Der Hörer soll sich alles so gut vorstellen können als wäre er dabei, als würde er in seinem Kopf einen Film sehen.
Aufgabe A
Sprecht euren Dialog mit verteilten Rollen. Ändert dabei die Stimmen solange, bis ihr zufrieden seid.
Nehmt dann eure Dialoge in einem stillen Raum auf. Hört euch den Dialog an und besprecht ihn. Nehmt ihn nocheinmal auf bis er euch gefällt.
Aufgabe B
Ihr habt für euer Hörspiel bereits das Wichtigste, den Dialog geschrieben. Nun sollt ihr mithilfe eurer Geräusche-Landkarte noch die passenden Geräusche im Internet finden. Vergesst nicht die heruntergeladenen Dateien in einem eigenen Ordner zu sammeln und umzubenennen, so dass ihr sie wieder findet.
Ihr findet weiter unten verschiedene Links auf Internetquellen.
Wichtig: Geht nur auf diese Seiten! Nur hier könnt ihr sicher sein legale und kostenlose Geräusche zu finden!!!
Nur dort findet ihr Geräusche und Musik, die ihr kostenlos und ohne rechtlichen Probleme herunterladen könnt.
Internetquellen
Geräusche findet ihr auf der Seite:
auf der Seite von Gemmafreie Welten findet ihr außer Geräuschen auch Musik.
Aufgabe C
Schaut euch auf youtube, das Tutorial (Anleitung) von Stephan Waba an.
Legt einen neuen Ordner an. In diesen Ordner speichert ihr alle Sounddateien und Bearbeitungen ab.
Lest das Arbeitsblatt „Änderungen zum Video“ durch.
Bearbeitet gemeinsam euren Dialog. Erklärt euch gegenseitig wie ihr gearbeitet habt.
Jeder der mich kennt weiß, dass ich nicht twittere. Das hatte natürlich auch gute Gründe:
10 gute Gründe nicht zu twittern
- Um vernetzt zu sein muss ich nicht unbedingt twittern. Es gibt genügend Alternativen, die übersichtlicher und mit weniger Zeitaufwand verbunden sind um zu twittern.
- Twittern kostet Zeit, die ich (meistens) nicht habe. Ich besitze kein Internetfähiges Handy (und lebe immer noch). Um Zeit tot zuschlagen bsp. in der S-Bahn, Bus, Wartezeiten vor der Sprechzimmertüre habe ich ein Buch dabei. Ebenfalls mobiles Lernen und mit höherem Lernerfolg, als eine Frage zu twittern.
- Warum sollte mich interessieren, was eher unbekannte gerade machen? Alle meine Freunde haben meine Handynr. /Mailadresse etc. und könen mich viel direkter erreichen. Bei allen anderen ist es mir so ziemlich egal. Ich muss und will gar nicht wissen, das Herr Ypsilon gerade eine Pause macht oder Frau Omega ihren Wahlkampf-Manager feuert.
- Von den vielen, vielen, vielen Tweets ist doch nur ein Bruchteil wirklich informativ. Im Sinne von Fragen posten oder Terminaänderungenetc.
- Diese wenigen Informationen herauszufiltern bedeutet, dass ich a) einen Haufen Zeit vergeude (siehe Punkt 2) und b)soviel Lesen müßte, das ich zu nichts anderem komme. Eigentlich ist der Computer ja primäres Arbeitswerkzeug.
- Durch den ständigen Informationsfluss (von dem ich ja nicht weiß, wie wichtig er sein könnte) würde ich mich wohl eher genötigt fühlen ständig nach schauen zu müßen /wollen.
- Um da den nötigen Abstand oder Medienkompetenz zu erwerben müßte ich wiederum Zeit investieren…
- Warum sollte ich ein Tool benutzen das mich „hindert“ mit anderen Leuten zu reden. Nein ist eigentlich ein blödes Argument ich zieh es zurück.
Gut werden wohl doch keine 10 Gründe. Auch Mose brauchte für die 10 Gebote zwei Anläufe.
Warum also diese Überschrift. Ich bin davon überzeugt worden, dass erstens auf dem Educamp ohne twitter nicht geht und es zweitens (für mich überzeugendere Argument) immer einfacher ist etwas rundweg abzulehnen ohne es zu kennen.
Also dachte ich meine Argumente wären überzeugender und vor allem stichhaltiger, wenn ich mich mal aktiv damit beschäftigt und ausprobiert habe. Also habe ich ein Projekt gestartet, dass von meiner subjektiven Wahrnehmung lebt und ich dabei folgende Grundregeln beachtetn werde:
Gib Twitter eine Chance
-
Twitter mind. 1*täglich nutzen
-
Sollte dies nicht möglich sein , gute Gründe dafür haben
-
Nach Möglichkeit die ( subjektiv) wichtigen Information zählen
-
Regelmäßige Blogeinträge um über das Projekt zu berichten
-
Erstmal 4 Wochen lang aber verlängerbar
Tja so schnell kann es gehen. Man sitzt ahnungslos und erwartungsvoll in der ersten Sitzung eines Seminares und bekommt das Seminarkonzept vorgestellt. Un da war es. Das Stichwort. LdL. Was dass wohl bedeutet? Lesen durch Lust; Lerne doch leichter; Lass das Lieber…
Nein, des Rätsels Lösung erfolgt stehenden Fußes: Lernen durch Lehren.
[es folgt ein kleines fiktives Gespräch mit meinem damaligen (E) und meinem jetzigen ich (A). wem das zu anstrengend oder langweilig wird kann sich einfach bis ans Ende durchscrollen und gleich die interessanten Links auf Filme etc. ausprobieren.]
E.: HmmmAlso viel weiter hilft mir das auch nicht!
A.: Das Grundproblem in vielen Schulen sit doch, dass Schüler in die Schule gehen dort den Stoff mehr oder weniger erfolgreich vorgetragen bekommen und dann wieder nach Hause gehen um sich mit den wirklich wichtigen Dingen zu beschäftigen. Gelerntes bleibt nur bis zur nächsten Klassenarbeit im Kopf und wird danach wieder vergessen.
E.: So überspitzt würde ich das nicht sagen, es gibt doch genügend andere Methoden und Sozialformen um den Unterricht interressant und lehrreich zu gestalten.
A.: Stimmt, aber wann hast du den am besten gelernt?
E.: Am besten… das ist schwer zu sagen. Ich kann mich an einige Themen besser erinnern als an andere. Da war zum Beispiel der Yellowstone Nationalpark in Erdkunde als wir Amerika durchgenommen hatten. Da musste jeder etwas interessantes über Amerika raussuchen und den anderen erzählen. Oder dann in Mathe als wir die Gleichungen durchgenommen haben. Die Frage war ungefähr so formuliert: Ein Insektenforscher möchte wissen, wieviele Spinnen und Fliegen er hat. Allerdings ist ihm das Zählen zu langweilig also zählt er alle Beine seiner Tiere. Es waren .. keine Ahnung wie viele Beine knapp über hundert oder so. Er weiss dass er insgesamt 21 Tiere hat. Wieviele Spinnen und Fliegen hat der Insektenforscher. Das interessante war, dass wir alleine auf die Lösung kommen sollten. Tja und Gleischunge mit zwei unbekannten waren von da an mein absolutes Lieblingsthema. Nicht dass ich besonders schlau gewesen wäre. Ich hab einfach ausprobiert wieviele Spinnenbeine ich zusammenzählen konnte und wieviele Fliegenbeine dann noch übrig bleiebn oder so ähnlich. Unser Lehrer hat uns dann am Ende gefragt, wie wir auf unsere Lösungen gekommen sind. Einer von den Jungs hatte tatsächlich eine Gleichung aufgestellt und uns erklärt wi er darauf gekommen ist.
A.: Sag mal dein Mathelehrer hieß nicht zufällig Jean-Pol Martin?
E.: Nee. Herr Labe oder Lebe oder so ähnlich warum?
A.: Weil du Ansätze von Lernen durch Lehren gerade beschrieben hast, dessen Gründer Jean-Pol Martin ist. LdL bedeutet, dass sich Schüler zuerst selbst sachliche Inhalte erarbeiten und dann den anderen in der Klasse erklären.
E.: Wie soll dass den gehen? Der Stoff ist doch viel zu schwer und unübersichtlich und überhaupt was macht da der Lehrer, wenn die Schüler die ganze Arbeit machen?
A.: Genau das. Der Lehrer findet zusammen mit den Schülern ein interessantes Thema. Teilt dann die Klasse in Teams auf (oder die Schüler sich selber), die dich dann kleinere und überschaubarere Inhalte des Themas erarbeiten. Der Lehrer muss natürlich ausreichend gutes Material bereit halten und bei Fragen helfen. Nimm doch dein Beispiel aus dem Erdkundeunterricht. Ihr habt das Thema Landschaften in Amerika in Erdkunde, dann kann sich ein Team mit dem Yellowstone Park auseinander setzen, ein anderes mit Salt Lake usw. Am Ende…
E.: …was du beschreibst gibt es schon. Nennt sich Gruppenarbeit und ist furchtbar langweilig!
A.: Wieso langweilig?
E.: Während die Gruppen arbeiten geht´s ja noch aber bis dann alle präsentiert haben braucht es immer so lange und die meisten hören dann schon gar nicht mehr zu. Dann wissen sie vielleicht noch ihr Thema aber das der anderen schon nicht mehr, und das noch vor der Klassenarbeit!
A.: Das ist ja das besondere an LdL. Die Schüler präsentieren nicht einfach sondern „unterrichten“ ihre Klassenkameraden. Sie stellen ihnen Aufgaben, lassen sie Lückentexte ausfüllen oder Inhalte zusammenfassen und wiederholen. Die Klassenkameraden müßen dann natürlich auch fragen an die Schüler-Lehrer stellen z.B. wenn sie etwas nicht verstanden haben oder etwas genauer erklärt werden soll.
E.: Aber was tut denn dann der Lehrer?
A.: Er ist der Moderator des ganzen. Er sorgt für Ruhe, gibt den Schüler-Lehrern Tipps wie sie besser erklären können, also im Grunde für eine angenehme Lernatmosphäre.
E.: So toll finde ich das immer noch nicht. Wie sieh es zum Beispiel mit Schülern aus, die keinen Ton sagen oder teams die sich nicht versthen und schreiben die Schüler auch ihre Klassenarbeiten selber? dann würde ich mich über bessere Noten nicht mehr wundern.
A.: Es wird kein Schüler gezwungen zu unterrichten. Der Lehrer versucht zwar die Schüler zu ermutigen aber gezwungen wird keiner. Die Noten werden auch nicht nur über Klassenarbeiten ermittelt, die übrigens der Lehrer schreibt, sondern auch durch Hausaufgaben oder kleinen Tests.Am Ende ermittelt man dann den Durchschnitt. Die Schüler verbessern ihre mündliche Note.
E.: Ja, aber dann lohnt es sich für die Schüler doch gar nicht.
A.: Das sehen die Schüler aber anders. Erstmal lernen sie natürlich ihr Thema viel besser kennen, dann müssen sie sich überlegen, wie sie dass den anderen Schülern beibringe könen, so vertiefen sie ihr Wissen noch einmal. Dadurch lernen die Schüler-Schüler Sachverhalte ganz anders kennen als wenn sie der Lehrer erklärt. Denk doch an denJungen, der euch die Gleichungen erklärt hat. Er hat sie euch bestimmt anders erklärt als der Lehrer es getan hätte. Vielleicht wärst du dann gar nicht mehr so begeistert gewesen.
E.: Ich bin immer noch skeptisch.
A.: Dein gutes Recht aber es lohnt sich sich damit zu beschäftigen.Du kannst dich ja weiter informieren. Zu Anfang würde ich dir diesen kleinen Film empfehlen, den eine Kommilitonin von mir erstellt hat. Dann gibt es natürlich einen Wikipedia Eintrag: http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Lehren oder du wendest dich direkt an den „Erfinder“ und schaust dich mal auf seiner Seite um. Wir waren vor kurzem bei ihm und seiner Schulklasse in Eichstätt und haben uns so einen Unterricht anschauen können. Herzlichen Dank an Jean-Pol und an seine Klasse! Lutz Berger war auch mit dabei und hat jetzt einen kleinen Film auf seinen Blog veröffentlicht. Es loht sich mal drauf zu schauen. Dort findet man auch seinen Film über unser Seminar.
Prokrastination, die
auch bekannt unter dem Namen : Studentensyndrom bezeichnet Prokrastiantion das aufschieben von Arbeit. Jeder ( Student) kennt das Phänomen, dass es nie sauberer in seinem Zimmer ist als zu Prüfungszeiten. Man macht tausend kleine Dinge nur um sich nicht doch an die Hausarbeit, ausführlicher Unterrichtsentwurf oder Zula setzten zu müssen. Warum dieses aufschieben auch durchaus positive Seiten haben kann erklärt dieser Zeit-Artikel.
Übrigens kann man nicht nur putzend prokrastinieren . Viel verbreiteter ist das Surfen im Netz und was dieses Netz nicht für Möglichkeiten bereithält sinnlos seine Zeit zu vertrödeln. Da wären
- Blog-Artikel schrieben
- endlich mal alle Blogs lesen, die man aboniert hat
- in google willkürlich Stichworte eingeben
- besuchen vonfolgendne Seiten:
- http://www.ehrensenf.de/shows/ehrensenf/obameter-onlinespeck-100meterfoto
- http://en.genzu.net/sokumen/ gebt da mal die Wörter: Hochschule, sister, Studium oder Zula ein
- http://www.wpclipart.com/ (kostenlose ClipArts)wskl
- http://www.youtube.com/watch?v=o1GyJpnTN1I (ein süßer Film von Kirsten Lepore)
Ich sollte mich jetzt eigentlich wieder an die Arbeit machen, obwohl, ich habe ja noch eine Woche Zeit und Muffins wollte ich schon lange wieder machen. Mal sehn was im Kühlschrank ist…
to be continued..
Herzlichen Dank an Ulrike und Melanie, die mit diesem Wort meinen Wortschatz bereichert haben. Viel Spaß beim Prokrastinieren
Hi,
da ich in letzter Zeit ein paar spannende Projekte miterlebt habe bzw. erlebe und geteilte Freude bekanntlich doppelte Freude ist, stelle ich nun ein paar davon vor.
Da wäre mein Filmprojekt:
In einem Seminar zur Mediendidaktik stellen wir in Kleingruppen (3-5 -Studierende) eigene Filme her. Das Thema war uns freigestellt. Nach vielem Hin und Her, dem Verwerfen und wiederfinden von Ideen sind wir schließlich beim Thema Liebesfilm gelandet. Wir wollten versuchen nicht zu sehr in die Klischeekiste zu greifen (was natürlich nicht geklapppt hat ) und einen etwas originelleren Ansatz zu wählen. Ob uns das gelungen ist könnt ihr in unserem Drehbuch nachlesen. Inzwischen ist er abgedreht (ist doch toll wenn man irgendwo einen Begriff aufschnappt
) und wir sind fleißig beim schneiden und zusammenkleben. Inzwischen stecken ca. 5 h Film drehen und ca. 15 h Schneidearbeit in unserem Projekt. Woran man erstens merkt dass man das dreifache an Zeit fürs schneiden braucht und zweitens dass unser Film echt gut wird (voraussichtlich), vor allem wenn man bedenkt, dass keiner aus unserer Gruppe schon Vorerfahrungen hatte.
Noch einen guten Rat für alle dies nicht glauben wollen: Ein Stativ spart nachher viel Frust und Arbeit.
Falls ich unsere Schauspieler doch noch überreden kann stelle ich euch den Film hier zur Verfügung.
So unser Film wäre fertig (Juchu) Wer ihn sehen will kann sich bei mir melden. Hier zum ANschauen bereitsteleln geht leider wirklich nicht, meine Überredungskünste haben versagt
aber dafür dürft ihr dann in absehbarer Zeit die Projektdokumentation lesen. Da wird nicht nur eine beschreibung dabeis ein sondern auch gute Tipps und verbesserungen für den nächsten Film
Hej till er,
jag hittade just på nätet en rolig historia om Häxan Surtant. Visst det är till barn men ända ganska kul tycker jag. du hittar den hos SVT –> Barnprogrammet –> Häxan Surtant eller genom att klicka här. Om du ville titta på filmen maste dudryck på den lilla gröna paperslapp. Det är inte svart. Da står ju „play“ på det. 
Har det trevligt med Häxan !!




